Memnon-Kolosse

Zwei gewaltige Sitzstatuen wachen seit 3.400 Jahren uber Luxors Westufer -- Agyptens beruhmteste Steinriesen.

8 AM4 PM100 EGP29.8092, 31.2061

Die Memnon-Kolosse sind zwei massive Sitzstatuen aus Quarzit, die Pharao Amenhotep III. darstellen und seit uber 3.400 Jahren am Eingang seines einst riesigen Totentempels auf Luxors Westufer Wache stehen. Jede Statue ist 18 Meter hoch und wiegt geschatzte 720 Tonnen. In der Antike wurden sie beruhmt, weil eine der Statuen nach einem Erdbeben bei Sonnenaufgang 'sang' -- ein Phanomen, das romische Touristen aus dem gesamten Reich anlockte.

Warum besuchen

Erleben Sie die monumentale Grosse zweier 3.400 Jahre alter Steinriesen
Ein kostenloser Halt am Westufer -- direkt an der Hauptstrasse zu den Konigsgrabern
Die faszinierende Geschichte der 'singenden' Statue, die romische Touristen anlockte

Was gibt es zu sehen

Die Kolossalstatuen
Die beiden Statuen erheben sich 18 Meter uber die flache Ebene des Niltals und schaffen einen eindrucksvollen Anblick vor dem Hintergrund der thebanischen Berge. Obwohl stark verwittert und von Erdbeben beschadigt, vermitteln sie nach wie vor ein uberwaltigendes Gefuhl von Grosse und Macht. Kleinere Figuren an den Seiten stellen Amenhoteps Mutter Mutemwia und seine Gemahlin Teje dar.
Laufende Ausgrabungen
Seit den fruhen 2000er Jahren legen archaologische Ausgrabungen zunehmend Uberreste des einst gewaltigen Totentempels Amenhoteps III. frei -- der in seiner Blutezeit der grosste Tempel im alten Theben war, grosser sogar als Karnak. Neue Statuen und architektonische Fragmente werden regelmassig entdeckt und neben den Kolossen aufgestellt.
Pyramidion
A partially reconstructed pyramidion — the pointed capstone that once crowned the very apex of the pyramid — sits on a pedestal near the entrance, allowing visitors to examine up close a piece that once stood over 100 meters above the desert floor. Carved from the same limestone as the rest of the pyramid, it is one of the oldest pyramidions ever found, and its relatively modest size (about one meter tall) is a reminder that even the mightiest monuments end in a single point. Traces of what may have been a red-painted surface are still faintly visible, suggesting the capstone was once brightly colored or possibly gilded. The pyramidion was found in fragments scattered around the base of the pyramid and painstakingly reassembled by archaeologists, making it a tangible connection to the moment when the ancient builders placed the final stone and declared this colossal project complete.

Historische Details

Die singende Statue
Nach einem Erdbeben im Jahr 27 v. Chr. begann die nordliche Statue bei Sonnenaufgang einen klagenden Ton von sich zu geben -- wahrscheinlich verursacht durch die thermische Ausdehnung des gesprungenen Steins in der Morgenwaarme. Die Griechen und Romer identifizierten den Klang mit Memnon, dem mythischen athiopischen Konig, der seine Mutter Eos (die Morgenrote) begrusste. Romische Touristen, darunter Kaiser Hadrian, reisten Tausende von Kilometern, um das Phanomen zu horen und ihre Namen in den Sockel zu ritzen -- antikes Graffiti, das bis heute sichtbar ist. Als Kaiser Septimius Severus im 3. Jahrhundert n. Chr. die Statue reparieren liess, verstummte der Gesang fur immer.
Royal Burial
Fragments of a mummy were found inside the burial chamber during excavations, and some scholars believe they may belong to Sneferu himself — though this identification remains hotly debated, as the bones could also be from a later intrusive burial. The mystery is deepened by the fact that Sneferu built at least three major pyramids (Meidum, the Bent Pyramid, and the Red Pyramid), and it remains genuinely uncertain which one served as his final resting place. Despite being one of the most powerful and celebrated pharaohs of the Old Kingdom — remembered in later texts as a benevolent and jovial ruler — Sneferu's actual tomb has never been conclusively identified. This enigma makes visiting the Red Pyramid's burial chamber all the more evocative: you may be standing in the final resting place of the pharaoh who made the Great Pyramid possible, or you may not — and that uncertainty is part of what makes ancient Egypt so endlessly compelling.

Besuchertipps

  • Ein kurzer Halt (15-20 Minuten) auf dem Weg zum Tal der Konige oder zum Hatschepsut-Tempel
  • Der Eintritt ist kostenlos -- die Statuen stehen direkt an der Strasse
  • Die beste Fotozeit ist am fruhen Morgen, wenn die aufgehende Sonne die Statuen beleuchtet
  • Das Areal rund um die Statuen wird aktiv ausgegraben -- neue Funde andern das Bild standig

Verwandte Denkmäler

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Öffnungszeiten

8 AM4 PM

Eintrittspreis

100 EGP

Epoche

Old Kingdom, c. 2590 BC (4th Dynasty)

Erbaut von

Pharaoh Sneferu

Standort

29.8092, 31.2061

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